IEA-DSM Task 17 (Phase 3): Integration von verbraucherseitigen Maßnahmen, verteilter Erzeugung, erneuerbarer Energieressourcen und Energiespeicher. Arbeitsperiode 2012 - 2015.

Das Ziel der nächsten Phase im IEA-DSM Task 17 ist der Austausch von Entwicklungen und Erfahrungen im Bereich der optimalen Integration erneuerbarer Energietechnologien mittels verbraucherseitiger Maß­nahmen (DSM) in den Wohn- und Gewerbebauten. Phase 3 des Tasks untersucht die Rolle und das Potenzial flexibler Endkunden (Wohnhaus und Gewerbe­bauten) sowie die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf den Netz­betrieb und die Energiemärkte. Die Skalierbarkeit und Anwendbarkeit der durchgeführten Projekte in Bezug auf die spezifischen regionalen Unter­schiede und Anforderungen werden analysiert.

Status

Laufend

  • Oktober 2012 - Dezember 2015

Kurzbeschreibung

Kurzfassung

Ziele

Das Ziel dieses Tasks ist der Austausch der Entwicklungen im Bereich der Integration von erneuerbaren Energieerzeugern und verbraucherseitigen Maßnahmen im Bereich der Haushalte und Gebäude. Dies sind Technolo­gien wie Photovoltaik (PV), Elektromobilität (EV), elektrische Speicher (ES), Wärmepumpen (HP), Kraftwärme-Kopplung (CHP) in Verbindung mit Energiemanagement Systemen und der Möglichkeiten auf Basis von Smart Metern (SM) wie dynamische marktbasierte Tarifmodelle.

In diesem Task soll die Erfahrung bestehender Pilotprojekte, welche diese Aspekte vereinen, analysiert und diskutiert werden. Die Anwend­barkeit und Umsetzung erfolgreicher Projekte auf andere Mitgliedsländer - in Bezug auf regionale Unterschiede und Voraussetzungen - steht dabei im Vordergrund.

Motivation

Im privaten Verbrauchersektor steht die Maximierung des Verbrauchs der dezentral erzeugten Energie immer mehr im Vordergrund. Aktuelle Entwicklungen der Förderregime zeigen dies (z.B. Deutschland). Die Anpassung des Verbrauchs an die Erzeugung ist ein stetig wachsender wichtiger Faktor bei dieser Integration.

Besonders die Elektromobilität bringt große Potentiale und Notwendigkeit im Bereich der verbraucherseitigen Steuerung großer Lasten. Internatio­nal gibt es dazu rasante Entwicklungen - sei es im Bereich der Stand­ardisierung (CEN/CENELEC/IEC) oder der Energiewirtschaft (e-laad.nl, AMP).

Arbeitsplan

Die inhaltliche Arbeit teilt sich in vier Subtasks:

Bewertung der Rolle und Potenziale von flexiblen Endkunden (Subtask 10)

Ziel ist die Analyse von:

  • länderspezifischen Besonderheiten und Anforderungen
  • Möglichkeiten der Energieregelungen
  • Rolle von Smart Metern und Gateways - technische Konzepte

Analyse der Auswirkungen auf den Netzbetrieb und Energiemarkt (Subtask 11)

Ziel ist die Quantifizierung der Auswirkungen basierend auf den Szenarien der Technologiedurchdringung, die im Subtask 5 (Phase 2) entwickelt wurden, im Hinblick auf:

  • Verbesserungen im Netzbetrieb
  • Vorteile für Kunden
  • Optimierungspotentiale
  • Methode zur Abschätzung von Potentialen und deren kosteneffiziente Aktivierung
  • Regulatorische Aspekte des Netz- und (lokalen) Marktbetriebes

Fallstudien und Best Practices (Subtask 12)

Ziel ist, bereits erfasste und neue Fallstudien im Hinblick auf ihre Um­setzbarkeit und Effektivität zu analysieren und Erfahrungen auszutau­schen. In diesem Subtask soll die Erfahrung bestehender Pilotprojekte, welche diese Aspekte vereinen, analysiert und diskutiert werden. Die Anwendbarkeit und Umsetzung erfolgreicher Projekte auf andere Mit­gliedsländer - in Bezug auf regionale Unterschiede und Voraussetzungen - steht dabei im Vordergrund.

Zusammenfassung und Empfehlungen (Subtask 13)

Ziel ist die Zusammenfassung der Erkenntnisse und Empfehlungen, basierend auf einem Ranking (Auswirkungen, Kosten, Durchdring­ung) für die Umsetzbarkeit von DSM Mechanismen und politischen Entscheidungen.

Publikationen

Flexibilität von Gebäuden und Gebäudeverbund (Tara Esterl)

Teilnehmende Staaten

Austria (Operating Agent), Finland, France, Netherlands, Spain

Kontaktadresse

AIT Austrian Institute of Technology
Energy Department, Complex Energy Systems
DI Matthias Stifter
Giefinggasse 6
A-1210 Vienna
Tel.: +43 (505) 50-6673
Mobil: +43 (664) 81 57 944
Fax: +43 (505) 50-6613
E-Mail: matthias.stifter@ait.ac.at
Web: www.ait.ac.at

Diese Seite teilen ...

zum Anfang